Rumkugeln wie früher – ein Klassiker aus Kuchenresten

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Hallo ihr Lieben,

heute habe ich große Lust auf Rumkugeln – ihr auch? 😊
Und nein, damit meine ich nicht das sportliche He-rumkugeln zur Steigerung des Kalorienverbrauchs, sondern ganz eindeutig das Gegenteil: die genussvolle Kalorienaufnahme in Form von weichen, schokoladigen, leicht rumgetränkten Kuchenkugeln.

Rumkugeln gehören für mich untrennbar zu meiner Schulzeit. Neben Amerikanern, Schaumkuss-Brötchen und gefüllten Doppeldecker-Waffeln waren sie der absolute Pausenklassiker vom Bäcker. Ich habe sie geliebt!
Meine Mutter hingegen reagierte darauf meist mit Kopfschütteln, gerümpfter Nase und Kommentaren wie zum Beispiel: „Wie kannst du nur so etwas essen?!“
Heute – zugegeben – kann ich sie ein kleines bisschen besser verstehen. So ganz genau wusste man damals ja nicht, was sich alles in so einer Schokokugel versteckte. Aber im Zweifel für den Angeklagten … äh, den Bäcker 😉.

Inzwischen mache ich meine Rumkugeln natürlich selbst und bestimme ganz genau, was hineinkommt. Das passiert allerdings eher selten, denn Kuchenreste gibt es bei mir nicht allzu oft. Das heißt natürlich nicht, dass diese süßen Kugeln ausschließlich aus Resten entstehen müssen – es gibt schließlich echte Fans, die extra einen Schoko-Biskuit backen, nur um ihn anschließend zu Kugeln zu verarbeiten.

Dieses Mal ist jedoch einer der seltenen Fälle eingetreten: Ein Rührkuchen wurde zwar anfangs mit großem Appetit verspeist, später jedoch im Kuchen-Container vergessen – und ist nun etwas… sagen wir… dröge (hochdeutsch: trocken) geworden.

Wegwerfen kommt selbstverständlich nicht infrage.
Und deshalb: Lasst uns heute rumkugeln – oder besser noch: Rumkugeln zubereiten.

Eure

Rumkugeln - selbstgemacht in einem Papierförmchen - herrlich old school

Ungestörte Zubereitung
Display bleibt an

Rumkugeln

Gericht Dessert, Kuchen, Snack, Süßspeise
Küche Deutschland, Nord-Deutschland
Keyword dessert, Kuchenreste, Resteverwertung, Rumkugeln
Zubereitungszeit 20 Minuten
Kühlzeit, mindestens 30 Minuten
Servings 10 Rumkugeln, ca.
Author birgitd.com

Zutaten

  • 400 g Kuchenreste z. B. Rührkuchen oder Schokobiskuit oder frisch gebacken
  • 2-3 EL Erdbeer-Konfitüre alternativ Himbeer oder nach Geschmack
  • 200 g Zartbitter-Schokolade
  • 8 EL Rum oder Orangensaft (alkoholfrei)
  • 100 g Schokoraspeln weiß oder dunkel, alternativ Schokostreusel oder Kokosflocken

Anleitungen

  • Den Kuchen möglichst fein zerkleinern.
  • Schokolade grob hacken und in einem kleinen Topf über dem Wasserbad schmelzen lassen.
  • Schokoraspeln oder -streusel auf einem Teller verteilen.
  • Kuchenbrösel, Konfitüre, geschmolzene Schokolade und den Rum oder Orangensaft miteinander verkneten. Ich knete per Hand. Es sollte jedoch auch mit dem Knethaken in der Küchenmaschine funktionieren.
  • Sobald eine homogene Masse entstanden ist, diese mit leicht angefeuchteten Händen zu Kugeln formen.
    Tipp: Zum Portionieren einen Eiskugelformer benutzen
  • Die Kugeln in den Schokoladenraspeln wälzen, bis sie von allen Seiten bedeckt sind.
    Rumkugel in weißen Schokoladenraspeln gewälzt
  • Dann in die Papierförmchen setzen, auf eine Platte legen und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  • Anschließend servieren und genießen.
    Guten Appetit!

Notizen

Die Rumkugeln halten sich etwa 4–5 Tage, wenn man sie nicht vorher schon verspeist hat 😉
Damit sie nicht austrocknen und auch keine unangenehmen Gerüche annehmen, lege ich sie immer luftdicht verpackt in den Kühlschrank.


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