Derzeit kann man bei Wanderungen durch unsere Laubwälder an manchen Stellen ein knoblauchartiges Aroma wahrnehmen. Im Mittelalter hätten die Menschen bei diesem Geruch sofort Reißaus genommen. Damals herrschte der Aberglaube, dass sich an solchen Orten im Wald Teufel und Hexen versammeln, um sich von Bärlauch, auch Hexenzwiebel genannt, zu ernähren.
Früher aufgrund seines Geruchs geschmäht und allenfalls als Heilkraut gegen Magen- und Darmerkrankungen, Hypertonie, Arteriosklerose und Hauterkrankungen verwendet, wurde Bärlauch Ende des 20. Jahrhunderts von kulinarisch kreativen Köchen für die moderne Küche entdeckt. Heute verwenden wir die frischen Blätter beispielsweise in Wildkräutersalaten und geben mit ihrer Würze vielen Gerichten eine besondere Note.
Vor einigen Jahren habe ich Bärlauch in meinem Kräutergarten gepflanzt. Mittlerweile hat er sich stark vermehrt. Offensichtlich ein Zeichen dafür, dass er sich bei mir wohlfühlt. 🙂
Die Bärlauch-Erntzeit dauert ca. einen Monat. Dann beginnt die Blüte. Das Aroma und der Geschmack verlieren die Intensität. Die Blätter werden gelb und die Pflanze zieht sich in den Boden zurück.
Zur Zeit kann ich noch ernten und Euch das Rezept für meine Bärlauchsuppe vorstellen, zu der ich frisch-würzige Blätterteig-Schnecken mit einer Frischkäse-Schinkenfüllung, als Begleitung, vorgesehen habe. Sie werden ganz einfach während der Zubereitungszeit der Suppe im Backofen fertig backen.
Viel Spaß bei der Zubereitung und – guten Appetit!
Eure




Zuletzt aktualisiert am 11.04.2026.

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