Reisbrot mit Saaten

Kreative Resteverwertung: Mein fluffiges Reisbrot mit Sesam & Co.

Kennst Du das? Du kochst, genießt, und am Ende der Mahlzeit bleibt trotzdem etwas übrig – in meinem Fall 300g gekochter Basmatireis nach einem richtig guten Hühnerfrikassee. Normalerweise verwandle ich diese Reste am nächsten Tag in köstliche Reisküchlein, Arancini oder andere leckere Gerichte. Aber dieses Mal hatte ich auf all das so gar keine Lust.

Also habe ich einfach ausprobiert, ob sich der Reis nicht in etwas ganz Neues verwandeln lässt. Probieren geht über Studieren: Mit minimal Hefe, einer gemütlichen Übernacht-Gare und einer Portion Neugier entstand ein unglaublich lockeres, saftiges Reis-Weizenbrot. Oben drauf ein crunchy Sonnenblumenkern-Sesam-Topping – und: I love it!

Ein spontanes Resteexperiment, das definitiv in meine Favoritenliste wandert.

Das musst Du unbedingt einmal ausprobieren!

Reisbrot mit Sesam-Sonnenblumenkern-Topping

Reisbrot mit Saaten
Ungestörte Zubereitung
Display bleibt an

Kreative Resteverwertung: Mein fluffiges Reisbrot mit Sesam & Co.

Gericht Abendbrot, Beilage, Brot-Snack, Brunch, Frühstück, Imbiss
Küche Deutschland / Germany
Keyword Basmati-Reis, no knead bread, ohne Kneten, Reis, Resteverwertung, Topfbrot, Übernachtgare, Weizenmehl Type 550, wenig Hefe
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Ruhezeit, ca. 1 day
Servings 1 Brot, ca. 1200g

Zutaten

  • 300 g Basmati-Reis Bio, gekocht
  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 330 g Wasser
  • 10 g Salz
  • 1 g Hefe frisch
  • 50 g Saaten hier ein Mix aus geschältem Sesam und Sonnenblumenkernen

Anleitungen

  • Von dem abgemessenen Wasser eine halbe Tasse (ca. 100g) abnehmen und die Hefe darin auflösen.
  • Den gekochten Reis sowie das restliche Wasser In eine große Rührschüssel (am besten mit Deckel!!!) geben.
  • Das Salz einrühren.
  • Dann das Mehl und die Hefelösung zugeben.
  • Mit einem großen Löffel alle Zutaten miteinander verrühren oder per Hand kurz verkneten bis keine Mehlsspuren mehr zu sehen sind.. Der Teig ist recht klebrig. Sicher kleben an den Schüsselrändern noch Teigreste. Diese einfach mit der Teigkarte oder dem Teigspatel abziehen und zum Teigkloß geben.
  • Die Schüssel nun mit einem Deckel (oder Folie) verschließen, damit der Teig nicht austrocknet.
  • Den Teig ungefähr 18-24 Stunden bei Raumtemperatur (18 – 20°C) ruhen lassen. Dabei dehne und falte ich ihn in den ersten sechs Stunden jeweils dann, wenn ich an der Schüssel vorbeikomme. Das ist aber nicht dringend erforderlich. Es reicht auch, den Teig zum ersten Mal nach 8 Stunden zu dehnen und zu falten. – Dabei jeweils einen Teil des Teigs vom Rand her hochziehen und zur Mitte ziehen.. Dies rundherum in ca. sechs Teigabschnitte. – Je mehr der Teig gedehnt und gefaltet wird, umso lockerer wird später die Krume.
  • Nach ca. 16 Stunden "Ruhezeit" den Teig sehr schonend bearbeiten (falten), da das sich entwickelnde Gas im Teig erhalten bleiben soll. Nach ca. 18-24 Stunden den Teig vorsichtig auf eine stark bemehlte Arbeitsplatte gleiten lassen. Einen Gärkorb bereitstellen oder die eben benutzte Teischüssel mit einem Geschirrtuch auslegen und mit Mehl bestäuben.
  • Den Teig nun wieder rundherum falten. Dazu den Teig jeweils von einer Seite aus mit den Fingern hochziehen und zur Mitte legen . Dort andrücken. (Eventuell mit den Fingern der anderen Hand fixieren.) Solange falten ( ca. 5 – 6 x) bis der Teigling rundherum eingeschlagen und fest gestrafft ist.
  • Dann umdrehen, sodass die glatte Seite nach oben zeigt. Die Teigkugel seitlich mit den Händen umfassen und dabei die Teighaut nach unten, unter die Kugel raffen, damit die Teigoberfläche gespannt ist.
  • Den Teigling in den Gärkorb oder die ausgelegte Schüssel legen und 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  • Den Backofen mit dem Deckeltopf auf 250°C O.-/U.-hitze vorheizen
  • .Backpapier auf der Arbeitsfläche bereitlegen.
  • Den Teig aus der Schüssel oder dem Gärkorb auf das Papier gleiten lassen. (Die Unterseite liegt jetzt oben,) Wer mag schneidet den Teig jetzt noch mit einer scharfen Klinge ein. Man kann aber auch darauf verzichten. Dann reisst die Oberfläche – wie auf dem Bild zu sehen ist – rustikal ein – ich mag das!
  • Die Saaten nach Wunsch auf dem Brot verteilen.
  • Den heißen ! Topf aus dem Ofen nehmen. Den Deckel abnehmen und den Teigling mithilfe des Backpapiers in den Topf heben. Den Deckel auf den Topf setzen und diesen sofort in die Mitte des Backofens schieben. Die Backtemperatur sofort auf 230°C vermindern und das Brot innerhalb von 40 Minuten fertigbacken.
  • Tipp: Soll das Brot eine besonders starke Kruste bekommen, dann muss der Deckel etwa 10 Minuten vor Backende abgenommen werden. Danach sollte das Brot jedoch unter Beobachtung weiter gebacken werden, damit es nicht zu dunkel wird. Im Notfall den Deckel wieder auflegen. Sobald das Reisbrot fertig gebacken ist, dieses sofort aus dem Topf nehmen und auf einem Backgitter abkühlen lassen.
    Guten Appetit

Notizen

Tipp: Du hast keinen Rest? Koche einfach etwas mehr Basmati-Reis, sodass Du 300g gekochten Reis für dieses Brotrezept verwenden kannst

Du bist auch ein Fan der Resteverwertung? Dann probier Dich doch mal durch folgende Rezepte:

Nudel-Muffins

Kartoffelbrot

Bauernfrühstück, mediterran

Reisbrot – die perfekte Resteverwertung!

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